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Fragen und Antworten zu den Rudolf Steiner Schulen |
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Welche Schulkultur pflegen die Steiner-Schulen?Die Steiner-Schulen sind ein Ort der Begegnung. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen, Jahreszeitenfeste, Vorträge bereichern das Schulleben. An Quartalsfeiern zeigen die Schülerinnen und Schüler Darbietungen aus dem Unterricht. Jede Schule veranstaltet ihre eigenen Schulfeste, die eine starke regionale Ausstrahlung haben und auch einen willkommenen Zustupf an die Schulfinanzen ergeben: Rudolf Steiner Schule Birseck: Fest der Kulturen, Herbstmarkt Rudolf Steiner Schule Mayenfels: Bazar, «Bizar» Rudolf Steiner Schule Münchenstein: Bazar, Märchenfest Freie Oberstufenschule Baselland: Eurythmieaufführung, FOSart Schule und Beruf: Tag der offenen Tür | Was ist an Steiner-Schulen anders?Die Hauptfächer werden nicht stundenweise, sondern in thematischen Epochen unterrichtet (täglich 2 Stunden während drei Wochen). Künstlerische und handwerkliche Fächer sind auf allen Schulstufen stark vertreten: Malen, Plastizieren, Eurythmie, Musik, Handarbeit, Schreinern, Töpfern, Metallarbeit, Gartenbau, Rezitation, Theaterspielen. Französisch und Englisch werden ab der ersten Klasse unterrichtet. Es gibt keine Noten und kein Sitzenbleiben. Die Leistungen werden mit Lernberichten individuell beurteilt. | Wie werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler beurteilt?Die Lehrerinnen und Lehrer schreiben regelmässig individuelle Berichte über die Entwicklung der Schüler und Schülerinnen. Sie schildern Fortschritte, Unterrichtsbeteiligung, Einsatz, Stärken, Mängel und formulieren Ziele für die weitere Arbeit. Die Beurteilung richtet sich zunächst nach der Wesensart und den Möglichkeiten jedes einzelnen Kindes, später gewinnt die objektive Einschätzung der Leistungen an Bedeutung. In der Integrativen Mittelschule erhalten die Schülerinnen und Schüler auch Noten sowie Portfoliozeugnisse. | Wie werden die Steiner-Schulen finanziert?Zur Hauptsache durch die Eltern. Da sich die Steiner-Schulen als Volksschulen verstehen, die allen Bevölkerungsschichten zugänglich sind, richten sich die Beiträge der Eltern nach der Höhe des Einkommens. Die Schulgemeinschaft wird durch die Solidarität aller Beteiligten getragen. Die Lehrkräfte leisten ihren Beitrag, indem sie sich mit bescheidenen Löhnen begnügen. Eine finanzielle Entlastung bilden die staatlichen Beiträge, die der Kanton Basel-Landschaft sowie einige Gemeinden an die Eltern von Kindern in Privatschulen ausrichten. Auch tragen Spenden, Legate und Einnahmen aus Schulveranstaltungen zum Finanzhaushalt der Schulen bei. | Wie werden die Steiner-Schulen verwaltet?Die Steiner-Schulen verwalten sich selbst in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Schule wird von den Menschen gestaltet und geleitet, die in der Schule und zu Hause mit den Kindern zu tun haben. An den wöchentlichen Konferenzen der Mitarbeitenden der Schule werden pädagogische, verwaltungstechnische und personelle Fragen bearbeitet. In den anderen Bereichen arbeiten Eltern und Lehrkräfte partnerschaftlich zusammen. | Was wird von den Eltern erwartet?Den Steiner-Schulen ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. An regelmässig stattfindenden Elternabenden wird ein offenes Gespräch über den Unterricht und das Leben der Klasse gepflegt. Nach Bedarf werden Einzelgespräche geführt. Die Mitarbeit der Eltern in Arbeitsgruppen der Verwaltung und bei Schulfesten ist aus dem Leben der Steiner-Schulen nicht wegzudenken. Die Mitarbeit ist freiwillig, aber notwendig! | Und wenn es Konflikte gibt?An den Steiner-Schulen können unterschiedliche Auffassungen in einem Klima der Offenheit ausgesprochen werden. Bei Konflikten werden die Beteiligten ermutigt, ihre Anliegen und Bedürfnisse darzulegen und konstruktive Lösungen zu suchen. Als Vermittlungshilfe bieten die Schulen Mediations- oder Ombudsstellen an. | Wie steht es mit der Qualitätssicherung?Die Steiner-Schulen der Region Basel überprüfen und verbessern laufend die Qualität ihrer Leistungen und haben in ihren Strukturen eine systematische Qualitätsentwicklung integriert. |
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